Disketten - Festplatten - Campact Flash als Speichermedien
Zu
Zeiten der IT-New-Economy war schon immer die Frage wichtig,
auf welchen Speichermedien kann man die produzierten Daten
eigentlich speichern und wie funktionieren eigentlich derartige
Technologien.
An erster Stelle stehen natürlich die Festplatten in den
Personal-Computern, wenn sich heute auch darüber niemand
mehr Gedanken macht. Die digitale Speicherung von Daten beginnt
eigentlich im Jahre 1956 mit der Erfindung der IBM-Festplatte
mit einem Durchmesser von unglaublichen 61 Zentimetern. 50 zusammen
geschaltete Platten konnten immerhin schon 5 Megabyte Daten
speichern, damals der Super-Computer schlechthin. Der Weg bis
zu den heutigen Festplatten als rotierende Scheiben in einem
Metallgehäuse mit Schreib-Leseköpfe die die Daten
via Laser abtasten war natürlich lang und weit, heute fassen
derartige Festplatten Daten im Terrabyte Bereich.
Nach den Festplatten waren dann natürlich auch Wechsel-Datenträger
gefragt und diese kamen dann in Form von Disketten auf den
Markt. Und wieder war es IBM, die den ersten Wechsel-Datenträger
auf den Markt brachten, nämlich 1969 mit einer acht Zoll
großen Scheibe, 20 Zentimeter im Durchmesser und so
dünn, dass sie sich biegen ließ, die bekannte "Floppy-Disk"
war geboren. Kurze Zeit später wurde die 5,25 Zoll Scheibe
entwickelt, die lange Zeit als Speichermedium genutzt wurde,
später folgte die 3,5 Zoll Diskette, die erst durch CDs,
DVDs und heute USB-Sticks abgelöst wurde.
CD´s, DVD´s, Disketten und auch Festplatten haben
den Nachteil, dass sich die Trägermaterialien drehen
müssen, um die Daten abzufragen. Eine andere neue Variante
die ebenfalls von IBM entwickelt wurde, war der so genannte
Speicher-Chip, konkret der so genannte "CompactFlash"-Speicher.
CaompactFlash-Speicher werden überwiegend in Endgeräte
eingesetzt die erhebliche Erschütterungen auszuhalten
haben, und zwar Notebooks, Handys oder auch Digitalkameras.
Die CompactFlah-Speicherkarten werden heute verdrängt
von anderen Flash-Karten, allerdings haben sich die IBM-CompactFlash-Karten
für digitale Spiegelreflexkameras gehalten. Der Grund
ist, die Datentransferraten auf CompactFlash sind wesentlich
schneller und auch die Speichergrößen sind wesentlich
höher als bei den Konkurrenzprodukten.
Mit der Speicherung der Daten stellt sich dann natürlich
auch die Frage, wie kann man die Daten auch revisionssicher
speichern und vor allem auch, welche Datenträger eignen
sich für die Langzeitspeicherung der Informationen. War
man in den 1990er Jahren noch davon ausgegangen, dass gespeicherte
Daten auf CDs oder DVDs unbegrenzt haltbar sind, musste man
sich zwischenzeitlich eines besseren belehren lassen. Das
endgültig sicherste Trägermaterial ist noch nicht
gefunden worden. Bisher gilt Stein immer noch als das Material,
was Daten über Jahrtausende erhalten kann.
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